MUNICH MARTIAL ARTS TEAM presents
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- FAQ /// Shooto-Regel -
Die Mixed Martial Arts Szene wächst weltweit und hat seit vielen Jahren seinen Siegeszug in den USA bestritten.
Auch in Deutschland steht dieser Sport zusehends mehr im Interesse aller Kampfsportfreunde und der Öffentlichkeit.
Kontrovers diskutiert, so wie bereits in einigen Veranstaltungen praktiziert, suchen viele Interessierte eine Plattform
für den Einstieg, oder den Vergleich der bisher praktizierten Kampfkünste, in dieser Kombination. Aus diesem Grund starten
wir eine Veranstaltungsserie von Vergleichswettkämpfen für alle die diejenigen die den ersten Schritt in diese Richtung gehen wollen.
Grundlage hierfür ist das bereits bestehende Shooto Regelwerk, bei dem sowohl im -Stand Up- mit Faust- und Tritttechniken,
wie auch am Boden über das -Submission Wrestling- agiert wird. Es ist unwichtig aus welchem Bereich des Kampfsports die
Athleten kommen. Ziel ist es allen die Möglichkeit zu geben ihre Fähigkeiten zu testen und Erfahrungen im Ring zu sammeln.
Der Sport soll dabei im Vordergrund stehen und es soll eine größere Akzeptanz erzeugt werden, damit Mixed Martial Arts als
eine eigene Sportart anerkannt wird.
Euer Munich Martial Arts Team
Was ist Shooto?
Kampfsportart die Ihren Ursprung in Japan hat bei dem sowohl im Stand wie auch am Boden gekämpft wird.
Ist die Teilnahme Kostenpflichtig?
Teilnahmegebühr 10 € pro Teilnehmer
Wie alt muss man sein?
Mindest 18 Jahre.
Sollte man versichert sein?
Eine bestehende Krankenversicherung ist Pflicht
Muss man Anfänger sein?
Man kann bis zu 3 Kämpfe bestritten haben. Die Paarungen der Kämpfer werden immer im
Augenmerk der Chancengleichheit gestaffelt. Bei kritischen Fällen stimmen wir uns mit den
Athleten ab.
Welche Kampfkünste/ Stilarten sind erlaubt?
Sportlicher Hintergrund der Athleten ist völlig egal, gekämpft wird nach dem ausgelegten Regelwerk.
Nach was wird gewertet?
Im Stand Up Fight werden die Wirkungstreffer mit Händen und Füßen gewertet, sowie die gewisse Dominanz
des Kampfgeschehens. Takedowns sowie die behauptenden Positionen
am Boden und die offensivere Handlungsweise sind die Kriterien die bewertet werden. Beides zusammen ergibt
das Gesamturteil der Kampfrichter.
Wie kann ich vorzeitig gewinnen?
Durch KO, Kampfaufgabe des Athleten oder der Ringecke (Trainer wirft Handtuch), sowie
Abbruch des Schiedsrichters im Stand Up Fight oder am Boden , sowie Disqualifikation
oder Punktentscheidung.
Equipment, was ist erlaubt?
Kurze Sporthose oder Spandexshorts. Das Equipment (Schienbeinschöner, Knieschutz,
Kopfschutz, Handschuhe...) sowie die Schutzausrüstung in Form von Mundschutz und
Suspensorium etc. werden vor dem Kampf vom Ringrichter überprüft und zugelassen.
Kann ich mehrmals hintereinander kämpfen?
Bei vorheriger Absprache mit den Veranstaltern ist dies möglich.
Der Kampf ist auf 2 Runden a 3 Minuten pro Runde mit jeweils 1 Minute Pause zwischen den Runden angesetzt. Ein Schiedsrichter leitet den Kampf und mindestens 2 Kampfrichter bewerten ihn.
Mund und Tiefschutz sind Pflicht, Kopfschutz kann vom Veranstalter angeordnet werden, weitere Schutzausrüstung müssen angekündigt und vom Ringrichter abgenommen werden. Finger- und Fußnägel müssen kurz geschnitten sein. Kurze Shorts und Spandexhosen sind zulässig. Der Gebrauch von Öl oder anderen ähnlichen Substanzen auf dem Körper oder den Haaren ist Verboten. Vaseline ist nur im Gesichtsbereich erlaubt. Den Wettkämpfern sind 2 Begleitpersonen gestattet, wobei nur einer den Ring vor dem Kampf und während der Pause betreten darf. Wenn der „Cornerman“ den Ring während des Kampfes betritt oder einen der Wettkämpfer berührt verliert der von ihm betreute Kämpfer automatisch den Kampf.
Die Gewichtsklassen gestalten sich wie folgt, wobei das angegebene Gewicht immer die maximale Obergrenze darstellt, ausgenommen der Superschwergewichtsklasse.
Shooto Handschuhe (offene Fingerhandschuhe und Palm Style) die vor dem Kampf vom Ringrichter abgenommen werden sind Pflicht. Alternative Handschuhe im ähnlichen Stil sind nicht gestattet.
Bandagen dürfen nur als Schutz vor Verletzungen an den Fingerknöcheln angebracht werden. Tape zur Fixierung darf nicht an den Knöcheln angebracht werden. Nach dem Bandagieren und Tapen muss dies vom Ringrichter geprüft und für tauglich erklärt werden.
Die Entscheidung über den Sieg eines Kampfes wird wie folgt entschieden:
Knock Out (KO):Ein Wettstreiter geht zu Boden und verweigert die Weiterführung des Kampfes, daraufhin wird der Kämpfer vom Ringrichter bis 5 angezählt und danach für KO erklärt. Der Gegner muss währenddessen in der neutralen Ecke warten bis der Schiedsrichter den Kampf wieder frei gibt.
Technischer Knock Out:Ein Kämpfer gibt verbal oder durch 2 maliges Klopfen mit Händen oder Füßen auf dem Boden oder am Gegner den Kampf auf.
Technische Submission:Wenn eine Aufgabetechnik angesetzt ist und der Schiedsrichter den Kämpfer auf eine Aufgabe anspricht und dieser nicht mehr gegen die Technik ankämpft oder bewusstlos ist.
Disqualifikation:Wenn ein Kämpfer einen Regelverstoß begeht wird er hierfür ermahnt. Mehrere Ermahnungen führen zur Disqualifikation. Wenn ein zu drastischer Regelverstoß vorliegt kann der Kämpfer auch sofort disqualifiziert werden.
Entscheidung:Nach dem Ende der regulären Runden werden die Punkte für Schlag und Tritttechniken sowie für das Grappeln zusammengezählt, wobei der Kämpfer mit der höheren Punktzahl zum Sieger erklärt wird.
Schlag- und Tritttechniken werden von den 2 Kampfrichtern wie folgt gewertet:
Grabling Punkte werden von den Kampfrichtern wie folgt bewertet:
Takedown:
2 punkte für TD der in Position endet die mit Punkten bewertet werden oder eine Submissionsituation darstellen.
1 Punkt für TD ohne Position oder Submissionsituatuion
5 Punkte für Backmount
4 Punkte für Mount
2 Punkte On Top Position
1 Punkt für den Refereecheck des Kämpfers der sich in der Submission befindet.
Fouls: Illegale Attacken:Kopfstöße, Ellbogenschläge, Palm Strikes (Handinnefläche), Handkanntenschläge, jegliche Fingerstöße, Angriffe zum Kehlkopf, Schläge in einer Bodensituation.
Ausschluss Attacken:Beißen oder das Pressen der Zähne in den Gegner, kratzen mit Nägeln, stechen oder einführen der Finger in die Augen, Nase oder Ohren, die Haut mit den Fingern greifen und ziehen, ziehen an den Haaren, Ohren oder der Nase, Hose oder Shorts des Gegners greifen, Attacken oder Verteidigungen bei denen das Ringseil, Matte oder ähnliche Gegebenheiten genutzt werden, Attacken gegen einen niedergeschlagenen Kämpfer, seinen Gegner aus dem Ring schmeißen, nicht befolgen der Schiedsrichter Anweisungen, offensiver Sprachgebrauch oder jegliche Art der Beleidigung seines Gegners oder des Schiedsrichters.
Flucht:
Verlassen des Rings, Mundschutz spucken, wenn der Kämpfer aktionslos in einer Position
statisch wird ruft der Schiedsrichter „Break“, dann müssen die Kämpfer die Position lösen
und den Kampf erneut im Stand beginnen. Sollten beide Kämpfer kurz davor sein aus dem
Ring zu fallen ruft der Schiedsrichter „nicht bewegen“ und startet den Kampf neu.
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